Jetzt äussere ich mich mal zu den Diskussionen ob Kriegssimulationen wie Call of Duty verboten werden sollen.
Vorneweg ich mache einen Bogen um solche Spiele, lieber habe ich Sportsimulationen oder baue manchmal auch einen Tierpark auf, aber das lassen wir jetzt mal nebenbei.
Aber in Kriegsspielen herrscht jeden Tag Krieg auch wenn nicht real!
Real will es wohl keiner haben und wird seinen Spaß daran haben.
Wenn jetzt aufeinmal der 3. Weltkrieg ausbricht sind alle großen Kriegsveteranen vom Computer wieder ganz klein.
Seht doch einmal die aktuelle Entwicklung der Iran baut und testet Atombomben und Israel positioniert schon Ihre Kriegsschiffe. Quelle die heutige Bildzeitung.
Die ganze Entwicklung macht mich äusserste Sorgen da ich keinen Krieg haben will!
Und das will wohl keiner!
Ausser vielleicht die Süchtigen die hinter dem Computer an Call of Duty und ähnlichen hängen ![]()
Aber das glaub ich nicht.
LG
ein besorgter Stefan23year
rosavita sagte
Hmmmm,
ich weiß ja nicht so recht!
Sind Kriegsspiele wirklich schuld an Kriegen??
Na ja, ehr umgekehrt, denke ich manchmal: Die Herren, die Kriege anzetteln, haben als Kinder wohl zu wenig Krieg gespielt und holen das jetzt in großem Stil nach.
Ich will damit nicht sagen, dass ich FÜR Kriegsspiele bin, ganz sicher nicht.
Aber ein Verbot wird keinen einzigen Krieg verhindern, noch irgendwelche Amok-Läufe.
Verbote zeigen Hilflosigkeit, wo eigentlich das Übel an der Wurzel angepackt werden müsste.
Warum werden solche Ballerspiele gespielt?
In meiner Kindheit wurde auch Krieg gespielt, nur nicht am PC, sondern mit Stöcken und Spielzeugpistolen draußen auf der Straße.
Solche Spiele sind ein Grundbedürfniss aller Menschen, ja sogar aller Lebewesen.
Junge Hunde spielen sie ebenso wie junge Pferde. Nur nennt man das nicht Kriegspiel sondern Training für spätere Revierkämpfe, aber es ist im Grunde nichts anderes.
Schlimm werden diese Spiele erst, wenn die Spielenden nicht mehr Realität von Spiel unterscheiden können.
(Und das können, scheint mir, die Herren Generäle auch nicht!)
Wenn das passiert, ist das ein Versagen der Erziehung und unseres Bildungsysthems. Verbote helfen da wenig. Haben sie noch nie, im Gegenteil, alles, was verboten ist, wird interessanter.
Und Verbote fördern die Aggression gegen diejenigen, die das verbieten.
Aufklärung, Zuneigung, Hilfe, Erziehung und Bildung sind viel bessere Mittel.
Vor allem, den Kindern und Jugentlichen ein gesundes Selbstvertrauen beibringen, das hilft auch gegen übermäßigen Gebrauch von Ballerspielen.